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Donnerstag, 19. Juni 2014

Zu viele verschwundene Mädchen und nur ein Detectiv der an ein Verbrechen glaubt - Mädchenjäger

Bei mir ist eigentlich immer Thriller Time drum geht es auch gleich mal munter und fröhlich mit dem nächsten Thriller weiter. Diesmal soll es "Mädchenjäger" von Paul Finch sein.


Innerhalb weniger Jahre sind 38 Frauen spurlos verschwunden. Keine Abschiesbriefe, keine Hinweise auf ihren Verbleib aber auch keine Belege für Gewaltverbrechen oder Ähnliches.
Detectiv Sergeant Mark Heckenberg ist überzeugt, dass all diese Verschwinden einen Zusammenhang haben, doch seiner Spezialeinheit wurden über die Jahre hinweg immer mehr die Mittel gestrichen bis er beinahe alleine an den Verschwinden arbeitet.

Doch die Ermittlungen dauern zu lange, Hecks Einheit wird aufgelassen und er muss zurück in den normalen Dienst. Doch nicht vor einem dreimonatigen Zwangsurlaub. Aber Heck wäre nicht der Kaliber von Ermittler, wenn er einfach aufgeben würde und so steckt er seine Nase im Urlaub weiterhin verdeckt in die Sache. Anscheinend sogar nicht alleine, denn Lauren Wraxford, ehemalige Soldatin und Schwester einer der verschwundenen Frauen, hilft ihm.



Eine spannende Ermittlung auf 420 Seiten - im Mittelpunkt Heck der Ermittler mit seiner neuen Partnerin Lauren. Eine Jadg nach dem unbekannten Bösen quer durch die Straßen und Vororte von London.

Die Geschichte beschränkt sich hauptsächlich auf die Ermittlungen von polizeilicher Seite. Man begleitet Heck und Lauren auf der Suche nach Spuren und Indizien, die sie schrittweise immer tiefer in das Ungewisse treiben und näher an ihr Ziel bringen. Die Ermittlungen hierzu sind wirklich schlüssig und man bekommt eigentlich nie das Gefühl, selbst den Faden zu verlieren.
Es gibt keine Aktionen aus reiner Ermittlerspürnase heraus oder durch Vorahnungen die man nicht erklären kann. Auch als nicht Ermittler kann man die Entscheidungen also nachvollziehen.

Die beiden Hauptcharaktere sind zwar nicht so persönlich, dass man sie wirklich ins Herz schließen würde, allerdings haben doch ihre Charakterzüge und Seiten, dass man einfach sympathisieren kann mit ihren. Heck ist ein Arbeits-Maniac der keine Sekunde lang seinen Urlaub genießen kann und Lauren ist eine verzweifelte Schwester, die ihrer Familie Hilfe erweisen will, nachdem sie in ihrer Jugend nicht gerade das Vorzeigekind war. Man kan beide verstehen, erkennt warum sie zu den Charakteren gewachsen sind, die sie darstellen und versteht damit auch die Verbissenheit die die beiden in den Ermittlungen an den Tag legen.
Wie gesagt nicht gerade zwei Persönlichkeiten, die man unbedingt als seine besten Freunde bezeichnen muss, aber die Verbindung ist auf jeden Fall da.

Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war die Sichtweise der Opfer. Der Einstieg in das Buch ist wirklich gut. Man "begleitet" eine der entführten Frauen, erfährt wie sie zum Opfer wird und was mit den Opfern geschieht. Eine grausame Geschichte, die man sich natprlich eigentlich gar nicht zu genau ausmalen will. Jedoch beschränkt sich dann bald die Sicht nur mehr auf die Ermittler. Keine weiteren Opfer mehr, ein bisschen die Sicht eines Mittäters, aber das war es dann auch schon wieder.
Ich brauche keine seitenlangen Erzählungen über die Qualen der Opfer und was mit ihnen genau passiert. Es darf ruhig Luft zum spekulieren und fürchten sein. Doch leider bleiben die Opfer Sichten eben nach den ersten Kapiteln ganz aus. Diese machen für mich aber zumindest teilweise einen guten Thriller aus. Wenn man die Angst der Opfer richtiggehend spüren kann, ihren Schweiß riechen kann und der eigene Herzschlag sich erhöht. Wenn man schon beginn scheller zu Lesen weil man einfach wissen muss was weiter passiert. Dieser wirkliche Thrill und die Gratwanderung zwischen Tod und Leben fehlt mir leider ein wenig.

Darum wirklich ein solider Thriller aus Ermittler Sicht aber kein Herzschlag Thriller der für schlaflose Nächte sorgt.


N9erz

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