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Montag, 23. Juni 2014

Sharon Bolton thrillt wieder - Ihr Blut so rein

Nachdem mich "Dead End" von Sharon Bolton komplett überzeugt hatte musste ich ihr nächstes Werk natürlich sofort haben, nachdem ich es im Laden entdeckt hatte!
Also ist "Ihr Blut so rein" sofort ziemlich schnell auf meinem Tisch gelandet und wurde eingesaugt!


In kurzer Zeit verschwinden in London kleine Jungen und werden nur wenige Tage später tot am Rande der Themse aufgefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn der Täter scheint den Fluss zu kennen und hinterlässt keinerlei Spuren. Genauso geben die Leichen ihre Rätsel auf, denn sie wurden nicht misshandelt oder gefoltert. Ihnen wurde nur die Kehle aufgeschnitte um sie verbluten zu lassen.

Doch wärend die Polizei im Dunkeln tappt, hat der kleine Barney etwas gesehen, dass einen Verdacht in ihm auslöst. Doch er will nicht vor eilig zur Polizei gehen, das könnte sein gesamtes Leben auf den Kopf stellen.
Darum beginnt er auf eigene Faust Beweise und Hinweise auf den Täter zu sammel und gerät dabei gefährlich nahe in die Schussbahn des Killers.

Sharon Boltons "Dead End" hatte mich wirklich von Beginn an in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum mehr aus er Hand legen. Genau das Gleiche oder zumindest Ähnliches habe ich mir von "Ihr Blut so rein" auch vorgestellt.
Darum war ich leider etwas enttäuscht, als das Buch nur sehr langsam in die Gänge gekommen ist. Die Geschichte wird aus sehr vielen unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, die Erzähler wechseln ständig durch und so richtig nimmt die Geschichte nicht an Spannung auf.

Durch die unterschiedlichen Erzählsichten war es am Anfang auch etwas konfus in die Geschichte hineinzufinden. Erst nach einigen Seite hatte ich wirklich herausen aus welcher Sicht die Story gerade betrachtet wird und in wessen Gedanken ich mich gerade befinde.
Und trotzdem wollte der Funke nicht so unbedingt überspringen.

Ich weiß nicht, ob es an den Charakteren gelegen hat oder ob mich die Geschichte zu Beginn einfach nicht fesseln wollte. Aber die Charaktere waren eigentlich vollkommen in Ordnung.
Der kleine Barney, der mit seinen eigenen Ermittlungen ringt und um sein geregeltes Leben fürchtet, die Polizei , die vor einem großen Rätsel um den Killer steht und Lacey, die man noch aus "Dead End" kennt und die immer noch mit ihren Erlebnissen aus dem Vorgänger Thriller zu kämpfen hat. Alles eigentlich Sichtweisen die wirklich ihren Reiz in der Geschichte haben aber trotzdem hat mir irgendwas gefehlt.

Doch gegen Ende kam dann endlich das, was ich mir erwartet hatte. Spannung und Nervenkitzel pur, das Buch war kaum noch aus den Händen zu kriegen. Plötzlich dreht sich alles, um dann doch wieder nochmals von innen nach außen gekehrt zu werden. Einfach wirklich gut!
Darum hat es mir auch zum Schluss dann wieder wirklich Spaß gemacht "Ihr Blut so rein" zu lesen!
Es ist übrigens für die Geschichte selbst nicht unbedingt notwendig "Dead End" zuvor gelesen zu haben. Wer allerdings wirklich hinter die Kulissen von Lacey schauen möchten und den Hintergrund ihres Traumas kennen möchte (und ihren Charakter dadurch auch wirklich besser verstehne kann) der sollte trotzdem vorher zu "Dead End" greifen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
N9erz

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