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Mittwoch, 4. Juni 2014

Buchverfilmung zum Weinen - Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Ich hatte wieder mal unsägliches Glück und durfte dank Volume an einer Film Vor-Premiere teilnehmen und dann auch noch zu der Buchverfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Da ich das Buch ja bereits gemeinsam mit einigen anderen in der Instagram Leserunde gelesen habe, war ich vorbereitet. Auch wenn mir beim Lesen noch nicht so die Tränen geronnen sind hatte ich beim Film dann schon einige Bedenken. Den Buch Review findet ihr auf jeden fall hier.


Hazel Grace ist krebskrank und hängt an ihrer Sauerstoffflasche. Ihren Eltern zuliebe besucht sie eine Selbsthilfegruppe um wenigsten ein bisschen aus dem Haus zu kommen.
Dort lernt sie neben vielen anderen Jugendlichen mit dem gleichen Schicksal auch Augustus kennen. Er hat durch seinen Knochentumor ein Bein verloren und den Krebs dafür schon so gut wie besiegt. 
Die beiden kommen sich näher, doch Hazel hat Angst davor eine wirkliche Beziehung einzugehen. Sie will niemanden zu sehr an sich heran lassen um ihn dann zu verletzten, wenn sie auf Grund ihrer Krankheit sterben muss. Doch Augustus lässt nicht locker, gerade auch als Hazel im Krankenhaus eingeliefert wird und eine Zeit auf der Intensivstation verbringen muss. Er schenkt sogar seinen Herzenswunsch für eine Reise zu ihrem Lieblinsautor.
Doch das Schicksal scheint für die beiden noch andere Dinge vorzuschreiben.
 

Wer meinen Buchreview gelesen hat, der weiß, dass ich das Buch gut fand, aber bei weitem nicht so berührend wie ich erwartet hatte. Allerdings bin ich glaube ich auch eher ein "emotionsloser" Leser und verfall auch sonst nicht gleich in Weinkrämpfe.
Bei der Verfilmung hatte ich schon mehr Angst. Denn wenn man zu der ganzen Geschichte dann auch noch Bilder vor Augen gesetzt bekommt, dann kann auch mir mal das Wasser in die Augen steigen.
Genau so passiert!
In mehreren Szenen sitzt man wirklich im Kino und hat die Tränen in den Augen und versucht krampfhaft nicht wirklich loszuheulen (um das Schneuzen zu vermeiden). Doch das ist kaum möglich. Irgendwann füllen sich die Augen immer mehr und die Tränen kullern. Wirklich ein sehr ergreifender und herzzerreißender Film.
 
Im direkten Vergleich zum Buch bleibt der Film auch sehr nahe am Original! Nur einige wenige Kleinigkeiten wurden geändert (oder zumeist der Einfachheit halber weggelassen) - allerdings Nichts, was für die Geschichte wirklich einen enormen Ausschlag geben würde. Immer hat das Buch mit etwas über 280 Seiten auch nicht das enorme Ausmaß, dass man bei einem zwei Stunden Film essentielle Dinge weglassen müsste.

Was wirklich irgendwie lustig war im Kino, war diese Stille. Bei so einem traurigen und ernsten Film liegt eine Stille im Kinosaal die man sich gar nicht vorstellen kann. Kein Wort wurde gesprochen, keine Nachos zu laut zerbrochen oder Jacken geräuschvoll umgehängt. Einfach Stille. Es war beinahe wirklich ein "Wettkampf" im Kino still zu sein. Insbesonder wollte keiner der erste sein, der sich laut schneuzen musste. War schon erleichternd als dann irgendwann das erste Geräusch von Taschentüchern aus der anderen Ecke des Kinosaales gekommen ist. ;)
Sogar der (mir unbekannte) Typ neben mir hat zu seinem Kumpel nach dem Film gesagt "So einen traurigen Film hab ich noch nie gesehen" und das will schon mal was heißen wenn sogar Männer trotz Drama und Romanze den Film wirklich gut fanden.

Eine Buchverfilmung die empfehlenswert ist, wenn man keine Hemmungen hat im Kino weinen zu müssen! Also Taschentücher nicht vergessen und wenn überhaupt wasserfestes Make-Up verwenden ;)


N9erz

Kommentare:

  1. Hallihallo :)
    Da hattest du ja wirklich Glück, das du den Film schon sehen durftest! Ich bin sooo gespannt, aber es klingt ja so, als wäre diese Buchverfilmung nicht verhunzt worden :D
    Taschentücher werden eingepackt :D
    LG
    Ebru

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    1. Nein, es wurde hier wirklich geschafft das Buch nicht zu verhunzen, sondern Dank Bild und Ton sogar noch ein stück besser (ergreifender) zu machen!

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  2. Ich dürfte den Film auch schon sehen. etwas früher als du, am 22.
    es war der Wahnsinn, der ganze Saal war emotional ergriffen, unbeschreiblich
    ich werde sicher nochmal rein gegen, dann heißt es an der kasse *bitte einmal heulen im Kinosaal 1, Taschenbuchen habe ich dabei, danke* oder so ähnlich ;)
    LG Ella

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    1. Ja genau so war es! Und die Kartenbestellung ist einzig und allein die Richtige XD

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    2. XD mal sehen wie dann die Kartenverkaufer/in regieren wird, aber das dauert leider noch ein wenig. Ich würde den Film so gerne jetzt gerade sehen können. Ich werde die Wartezeit wohl nochmal nutzen und das Buch nochmal lesen
      Lg Ella

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  3. Ich hatte auch Glück und dirfte den Film in der Preview schon am 20. Mai sehen, ich muss sagen dass er mir sehr gefallen hat, er hält sich wirklich nah am Buch, bis auf kleinere Nebenhadlungen ist wirklich alles drin. Und ich kann ebenfalls nur empfehöen gaaanz viele Taschentücher mitzunehmen!
    LG Anja aka iceslez von Librovision

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  4. Ich find das schade wenn Leute nicht ihre Emotionen im Kino zeigen... bei mir hat der gesamte Kinosaal mitgelacht und geheult und keiner musste sich dafür schämen (wieso denn auch????)

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    1. So schlimm war es dann eh auch nicht mit Emotionen verkneifen. Nachdem der Bann gebrochen war haben alle gerotzt XD
      Wollte nur einfach niemand der Erste sein ;)
      Und vielleicht klingt Wettkampf der Stille zu hart - es waren alle einfach so betroffen und mitgerissen von dem Film, dass es so still war weil jeder bei der Sache war. Gelacht wurde sowieso auch (natürlich an den richtigen Stellen)

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  5. Ich war auch total baff, echt. Habe das Buch nicht gelesen, sondern nur den Film geguckt, den fande ich super!

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