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Freitag, 16. Mai 2014

Die Echse ist zurück - Godzilla

Die Echse kommt zurück auf die Kinoleinwand und dann wird die ganze Truppe zusammengerufen und mit ins Kino gewandert! (Ja ich konnte mich bei den vielen Postern nicht entscheiden!)


In Japan wird bei einem ungeklärten Unfall in einem Atomkraftwerk die gesamte Anlage zum Einsturz gebracht. Auch Ford Brodys Mutter kommt bei dem Unglück ums Leben. Sein Vater Joe muss mitansehen wie seine Frau im Kraftwerk stirbt.

Auch 15 Jahre später kann Joe Brody nicht davon ablassen, dass das Unglück nicht nur ein ungeklärter Unfall war. Er ist der Überzeugung, dass mehr dahinter steckt. Dafür landert er sogar in Untersuchungshaft, weil er das Quarantänegebiet des Unglücks ohne Autorisierung aufsucht.
Sein Sohn Ford muss ihn wiedereinmal aus der U-Haft raus holen, doch kann er ihn trotzdem nicht davon überzeugen mit der Suche aufzuhören. Gemeinsam steigen sie nochmals in das Gebiet ein und erkennen, dass vieles nicht so ist wie es scheint. Das Gebiet ist in keinster Weise radioaktiv verstrahlt sondern wird als Forschungsanlage benutzt - für ein prähistorisches Monster, dass dort nistet. Gemeinsam werden die beiden Zeuge davon, wie Muto zu Leben erwacht und ins Meer flüchtet.

Gemeinsam mit dem japanischen Forscher Dr. Serizawa erkennen sie, dass sich das Muto auf dem Weg nach San Franciso befindet - um sich dort mit einem weiteren Exemplar, dass sie entdecken zu paaren. Und ein noch größeres Monster folgt ihnen auf dem Weg dorthin - Godzilla - das Alpha-Raubtier.



Ein Film wie er sein sollte. Gleich drei Monster, die einfach nur die Stadt unter ihnen platt machen. Dabei ziehen sie eine Schneise der Verwüstung durch Japan, Vegas und San Francisco. Keine Haus, keine Straße und keine Brücker sind mehr sicher - alles wird zermalmt.
Genau so kennen und lieben wir Godzilla.

Jedoch dreht sich die Geschichte von Godzilla 2014 teilweise fast etwas zu viel um die Menschen in diesem Film. Ich hätte mir mehr Echse erwartet und auf mehr schlagfertigen und feurigen Kampf zwischen Godzilla und Muto gehofft. Nicht ganz so viele menschliche Versuch die Ungeheuer zu stoppen.
Außerdem konzentriert sich die Geschichte auf zu viele Personen zeitgleich. So darf man sich um Joe und seine Vernarrtheit um das Unglück sorgen, sein Sohn ist immer auf der Kippe davor wieder zu seine Familie zurück kehren zu können und der Professor steht zwischen Schutz der Menschheit und seinen Forschungen. Keine der Geschichten geht dabei soweit in Detail, dass man sich wirklich in sie einfühlen könnte.

Eine wirklich tiefgründige Geschichte findet man eben nicht. Viel mehr eine Hommage an das amerikanische Militär, dass dabei aber leider nicht allzugut aus der Wäsche blickt. Wenn man so Dinge bedenkt, dass ein Muto einen EMP auslösen kann - dann mag das beim ersten Mal überraschend sein und Dinge wie Flugzeugabstürze sind vorprogrammiert. Wenn man dann allerdings in der Schneise des Monster immer noch weiter fröhlich mit seinen Flugzeugen und Helikoptern herumfliegt, dann muss man durchaus damit rechnen, dass der ein oder andere Vogel wieder vom Himmel stürzt.  Ein wenig mehr Vorausblick hätte man sich schon erwarten können.
Zweiter Fail: Wenn das Militär nach unzähligen verschossenen Magazinen aus ihren lieben kleinen Waffen erkennt, dass Godzilla nicht mal mit der Wimper zuckt, dann ist die logische weitere Folge: Wir schießen weiter darauf und verbrauchen Munition.
Noch ein Fail: Das Muto ernärt sich von Radioaktivität - dann schicken wir mal eine Atombombe raus aufs Meer, die wir verspätet zünden um das Ding zu erledigen. Dass sich das herzallerliebste Muto die Atombombe vielleicht schon vorher als kleinen Snack schnappt und in der Mitte von San Francisco einbuddelt - diese Gefahr hat natürlich keiner bedacht.

Solche und einige andere Kleinigkeiten lassen das Militär hier nicht umbedingt wie die Helden dastehen. Aber eigentlich geht es ja auch viel mehr um Godzilla. Der schein in dieser Film Variante ein klein wenig verweichlict worden zu sein. So transportiert er ja fast menschliche Gefühle und schein fast tragisch betroffen darüber zu sein, eine Stadt platt gemacht zu haben. Wirklich herzig, da wünscht man sich doch ein kleines Godzilla für zu Hause.

Ein Popcorn-Action Film der es lohnt gesehen zu werden, wenn man nicht mehr von ihm erwartet. Aber etwas anderes wollen wir bei Godzilla doch auch nicht sehen.


N9erz

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