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Dienstag, 20. Mai 2014

Der Anfang vom Ende - The Undead

Zombie Literatur landet immer wieder gerne auf meiner Leseliste, darum hat es mich auch doppelt gefreut als ich bei Lovelybooks wieder an einer Leserunde teilnehmen durfte!


Die Apokalypse bricht über der Erde aus, die Zombies belagern das Feld. Jennifer und ihr Bruder Chris packen ihre Sachen und hoffen auf die Rettung von der Army. Doch sie kommen zu spät, die Busse fahren leider ohne sie ab.

So machen sich die Geschwister gemeinsam mit ihrem Freund Steve alleine auf die Reise, immer auf der Suche nach Sicherheit. Ihr Weg ist gepflastert mit Essensknappheit, Zombiebegenungen und anderen Überlebenden. Doch nicht immer sind Überlebende auch Freunde.
Schon bald mussen die drei erkennen, dass sie alleine kaum weiter kommen, doch zum Glück finden sie Anschluss an eine Gruppe. Doch auch in größerer Gruppe haben sie mit Essensknappheit und Spritmangel zu kämpfen. 

Zeitgleich finden in der ominösen Forschungsanstalt SOFI Versuchsreihen mit Infizierten statt. Die Forscher wollen eine Möglichkeit finden den Virus unschädlich zu machen. Doch können sie ihn auch wirklich immer kontrollieren?


Die Geschichte beginnt typisch wie man sie von einer Apokalypse durch die Untoten gewohnt ist. Zuerst kommt die Evakuation, dann folgt das Chaos. Jeder will auch eigene Faust flüchten und in Sicherheit kommen, was daraus resultiert sich verstopfte Straßen und Engpässe so weit das Auge reicht.

Auch den Hauptprotagonisten (allen voran Jenny) bleibt das nicht erspart, doch sie finden ihren Weg durch das Chaos: Zu kämpfen haben sie dabei mit den "natürlichen", bereits bekannten Problem. Immer wieder treffen sie auf neue Überlebende, teils Verbündete, teils feindlich Gesinnte und haben immer wieder mit Einschnitten in der eigenen Gruppe zu rechnen.
So weit so gut - eine Zombie Geschichte wie wir sie kennen (und natürlich lieben) aber nicht wirklich viel Neues. Ein paar Kleinigkeiten in Bezug auf die Infizierten sind wirklich interessant, so zum Beispiel, dass sie doch wetterfühlig sind und bei Kälte langsamer werden oder sogar beinahe ganz erstarren. Interessante Ansätze die ein bisschen Pfeffer reinbringen.

Ansonsten wiederholt sich die Geschichte leider stellenweise doch sehr. Ein Camp wird verloren mitsamt aller Vorräte und Lager - ein neues muss aufgebaut werden oder das alte wird gesäubert und wieder zurückgewonnen. "Alltagsprobleme" in der Apokalypse. 
Aber auch gerade die spannenden Szenen sind dann manchmal recht kurz gehalten und zumeist gefolgt von der glücklichen Erleichterung. Gerade in dem momant wo man "zu Schwitzen" beginnt scheint die Sitation schon wieder vorbei, der Puls kann gar nicht so richtig ansteigen.

Den Turn schafft dann allerdings das Ende. Ich will nicht zu viel Spoilern, aber hier kommt ein eigener und neuer Teil der Apokalypse mit ihrem Virus in Spiel, der interssant werden kann! Macht gerade zum Schluss wirklich wieder Laune und vor allem Vorfreude auf den Nachfolger.

Wirklich interessant ist allerdings die Verwandlung der Hauptcharakterin, die eigentlich so gut wie alleinig im Vordergrund der Geschichte steht. Man erlebt hier die Formation eines normalen Mädchens zu einer harten Frau, die sich mit den Begebenheiten der Apokalypse anfreunden muss und all ihre Bedenken über Bord werden sollte um zu überleben. Allerdings kann man immer wieder durchblitzen sehen, dass ihre harte Schale doch den weichen Kern nicht ganz verdrängt hat.

Stellenweise könnte man sich ein wenig mehr Zappeln und Spannungsaufbau wünschen, die Geschichte birgt wirklich Potential! Das Ende kratzt dann nochmal die Kurve vom "normalen" Zombie Roman zur eigenständigen Geschichte und macht Laune auf Teil 2 (der im Herbst erscheinen soll)! Ein gelungenes Debüt, das Spielraum nach oben lässt für den zweiten Teil.


N9erz

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