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Dienstag, 29. April 2014

Morgen kommt ein neuer Himmel - jeden Tag wieder

Nach all den Krimis und Thrillern durchzogen mit ein bisschen Fantasy auf meinem Bücherregal hat mein Leseherz nach langer Zeit einmal nach etwas wirklich anderem geschriehen. Da kamen mir die zwei Neuerscheinungen "Morgen kommt ein neuer Himmel" und "Ich und die Menschen" ja gerade recht.
Bei beiden hat mich das Cover irrsinnig angesprochen und auch die Geschichten klangen herzerwärmend darum habe ich mich zu Beginn einmal für "Morgen kommt ein neuer Himmel" entschieden. Extra Dank geht dabei an den Fischer Krüger Verlag für das Leseexemplar!


Brett geht gerede durch eine schwere Zeit in ihrem Leben. Ihre Mutter Elizabeth ist gerade gestorben und das ganze Leben scheint sich auf den Kopf zu stellen.

Zusätzlich dazu hat sich ihre Mutter auch noch etwas ganz Besonderes für ihr Testament ausgedacht. Anstatt wie ihre Geschwister einfach einen Teil des Familien Vermögens zu erben muss Brett eine alte Liste mit Lebenszielen ihres 14-jähirgen Ichs erfüllen um ihr Erbe zu erhalten. Denn Elizabeth hat geahnt, das Brett nicht so glücklich ist in ihrem Leben wie sie es vorgibt zu sein.

Doch können die Lebensziele einer Jugendlichen wirklich im Leben der 34-Jährigen Brett noch erfüllt werden oder stellen die Aufgaben ihr Leben nur auf den Kopf. Brett nimmt sich den Ratschlag ihrer Mutter zu Herzen und versucht ihre alten Ziele anzustreben und ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.


Zuerst war ich etwas skeptisch, ob "Morgen kommt ein neuer Himmel" für mich vielleicht eine zu traurige Geschichte erzählt, doch dem war nicht so. Das Buch erzeugt zwar stellenweise ein beklemmendes und tristes Gefühl, dem ist man allerdings vorgewarnt. Denn wohl kaum eine Geschichte in der eine Mutter ihr Leben lässt kann nur unterhaltsam sein.
Sobald Brett aber die Erfüllung ihrer neuen alten Lebensziele in die Hand nimmt kann man da Buch definitiv mit einem lachenden und einem etwas traurigen Auge lesen.

Brett ist als Charakter eine so liebenswerte wenn auch etwas verplante Persönlichkeit die sich in ihrem Leben mit dem Alltag zufrieden gibt anstatt die Erfüllung zu suchen. Doch der letzte Brief ihrer verstorbenen Mutter bringt sie auf eine unglaubliche Art und Weise wieder zurück in ihr eigentliches und vor allem eigenes Leben.

Die Geschichte dreht sich neben der Liebe zwischen Mutter und Tochter (die auch noch weit über den Tod hinaus stand hält) auch darum, das eigene Leben nicht einfach nur zu akzeptieren sondern selbst zu gestalten und in die Hand zu nehmen. Ein jedes Leben ist vielleicht nicht perfekt, doch wenn man es nicht selbst in die Hand nimmt und versucht perfekt zu machen, dann wird man sich immer mit der Mittelmäßigkeit abfinden müssen. Einen großen Aspekt spielt hierbei auch, dass es egal ist welche "Karten" uns zu Beginn zugeteilt werden. Jeder kann sein Leben so gut wie möglich selbst lenken und besser machen.

Das einzige Manko das ich gefunden habe, sind die teilweise sehr schnellen Zeitsprünge.Spielt sich die gesamte Geschichte in einem Zeitrahmen von einem Jahr ab, so kommt es vor, dass bereits nach dem nächsten Absatz (oder zumindest im nächsten Kapitel) Tage wenn nicht Wochen dazwischen vergangen sind. Diese Zeitphase bekommt man aber stellenweise nicht wirklich gut mit. Ich hatte in der Mitte des Buches dann kurz einen "Flash", dass ich mich nicht mehr wenige Tage nach der Erbschaftsverkündung befinde, sondern bereits ein halbes Jahr danach. Das stört aber (wenn es mal kapiert hat) weder den Lesefluss noch das Lesevergnügen. Darum auch nur ein kleiner Kritikpunkt.

Für mich war "Morgen kommt ein neuer Himmel" wirklich ein sehr unterhaltsames Buch mit allerliebsten Charakteren und einer Geschichte die jedem unter die Haut geht. Vor allem aber eine Geschichte die sich jeder zu Herzen nehmen sollte.

N9erz

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