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Mittwoch, 16. April 2014

Verwechslungskomödie mit Niavarani - Die Mamba

Wenn Michael Niavarani auf die große Leinwang geht statt auf der Simply Kabarett Bühne zu spielen kann das schon lustig sein. Für mich war sein erster Film "Salami Aleikum" allerdings nur eine mäßig lustige Unterhaltung.
Doch jeder hat eine zweite Chance verdient und so war ich am Wochenende in "Die Mamba". Gemeinsam mit Christoph Maria Herbs (Stromberg) spielt Niavarani in einer Action Verwechslungskomödie. Na das kann ja was werden...


Hossein Sarivi ist eigentlich ein Niemand als Sound-Designer. Noch mehr als er aus seinem Job auch noch gefeuert wird. Um vor seiner Frau zu flüchten sitzt er zu einem unguten Zeitpunkt in Schönbrunn. Denn eigentlich sollte hier ein Geheimauftrag an die Mamba - den gefährlichsten Auftragskiller - übergeben werden. Doch wie das Leben so spielt sehene Hossein und die Mamba wie eineige Zwillinge aus und Hossein missversteht den Geheimauftrag als neues Jobangebot.

Hossein langet gemeinsam mit seiner neuen "Arbeitskollegin" auf einer Dienstreise in Marokko. Doch wo er zuerst glaubt neue Soundeffeckte herstellen zu sollen - soll er eigentlich seinen Auftrag erledigen.
Ihm auf der Spur ist neben dem CIA auch die echte Mamba, die ihren Job wieder zurück haben will.


Gleich mal vorne weg - "Die Mamba" ist besser als "Salami Aleikum". Kein Hollywood Blockbuster - darauf ziehlt der Film wahrscheinlich auch nicht ab - aber besser als sein Vorgänger.

Mit einer typischen Verwechslungsgeschichte und zwei gleichen und doch so unterschiedlichen Charakteren macht der Film wirklich Spaß. Kein Lachflash mit Bauchkrämpfen aber der ein oder andere Lacher (in den meisten Fällen aus Slapstick Verfehlungen der Charaktere und einfacher Tollpatschigkeit) findet sich in den gut 90 Minuten schon wieder.

Die Geschichte ist unterhaltsam, die Verwechslung "nachvollziehbar" und auch wirklich durch ihre Missverständnisse nur allzu witzig. Fans von Niavarani kommen definitiv auf ihre Kosten - seine Finger im Drehbuch kann man durchaus spüren. Allerdings fühlt man sich stellenweise vielleicht weniger im Kino als bei einem verfilmten Kabarett. Das soll und muss aber nicht schlecht sein, wenn man mit einem kabarettistischen Film rechnet.

Ich hatte meinen Spaß, habe mich auf jeden Fall unterhalten und wesentlich mehr gelacht als beim ersten Niavarani Film. Vielleicht kein Film der in meine DVD Sammlung eingehen wird, aber trotzdem wert von Fans gesehen zu werden.


N9erz

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