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Freitag, 28. März 2014

Retreat: Pandemie - die hysterischen Lachflash Zombies überrennen die Welt

Es war mal wieder Zeit für Zombies! Da kam "Retreat: Pandemie" gerade recht. Der Luzifer Verlag hat mich ja schon mit "900 Meilen" und "Katzendämmerung" komplett überzeugt da konnte gar nicht viel schief gehen.

Nachdem der Klappentext auch noch "lustiges" verspricht war ich schnell dabei und mitten drin. Denn:
Der Wahnsinn beginnt … wenn die Welt lachend zugrunde geht!


Boston steht mitten in der Apokalypse - die Bevölkerung wird seit einiger Zeit von einem unbekannten Virus heimgesucht der sich raschend schnell verbreitet. Jeder dessen Verletzungen mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten in Kontakt kommt wird ebenfalls infiziert. Und verwandelt sich darauf hin ein einen sadistischen, hysterisch lachenden Killer - einen Klown.

Mehrere Infanterie Bataillons kämpfen an allen Stellen um den Halt von Boston, doch die Gegner vermehren sich zu schnell. Boston scheint verloren und ihre Schutzziele verwandeln sich mehr und mehr in lachende Gegner. 

Besteht noch eine Hoffnung für Boston oder muss sich selbst die Army zurückziehen nach Florida - einem Hoffnungschimmer. Denn angeblich konnte dort eine Insel gesäubert werden.


"Retreat Pandemie" hat mich insbesondere durch die neuartieg Spezies der Zombies interessiert. Dieses sadistische und hysterische Lachen lässt einem alleine bei der Vorstellung daran das Blut gefrieren. Wenn der Gegner nicht mehr selbst auch ums Überleben kämpft sonder mit jeder weiteren Verletzung nur noch mehr Spaß am Kampf findet.
Wirklich nicht unbedingt die schönste Art der Apokalypse die ich mir vorstellen kann. (Insofern eine Apokalypse schön sein kann. Aber ich würde lieber gegen langsame dumme Zombies kämpfen müssen.)

Die Geschichte driftet nach einem genialen Anfang in einem Krankenhaus für mich leider zu schnell in eine sehr militärische Abhandlung über. Die Geschichte ist gut, spannend und kurzlebig allerdings sehr stark fokusiert auf die Verschiebung und Kommunikation von unterschiedlichen Truppen und der militärischen Bekämpfung der Klowns. Hat mich prinzipiell nicht gestört aber ein wenig mehr aktives Gefecht gegen die Zombie Klown Gegner hätte mich an der ein oder anderen Stelle auch nicht gestört.

Was definitv (wie bereits auch bei den anderen Büchern des Luzifer Verlages) überzeugen kann ist die Schonunsglosigkeit mit der die Geschichte erzählt wird. Hier wird noch um unschöne Dinge herumgemausert sondern das Elend beim Namen genannt. So kann es durchaus schon mal vorkommen, dass hier einzelne Extremitäten durch die Gegend geworfen werden oder blutige Massaker beschrieben werden. 
Soll jetzt nicht heißen, dass es hier nur um Gore-Zeug geht und alles so blutrünstig wie möglich dargestellt wird. Aber es wird auch nicht unbedingt ein Blatt vor den Mund genommen wenn es mal etwas heftiger werden sollte.

Wer sich mit militärisch angehauchten Zombie Geschichten gerne über eine kurze Strecke die Zeit vertreibt sollte definitiv zu "Retreat: Pandemie" greifen. Denn damit liegt man hier genau richtig und mit gerade mal 175 Seiten bietet sich der Horror Schocker auch wirklich für eine schnelle Lesephase zwischendurch an. 

N9erz

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