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Freitag, 21. März 2014

Need for Speed!!!

Freunde von "Fast and Furious", dem Videogame "Need for Speed" oder einfach nur Fans von Aaron Paul pilgern wohl am Wochenende in die Kinos!
Denn alles drei wird gemeinsam in den Mixer geworfen und kommt heute ins Kino - in der Verfilmung von "Need for Speed".

Darum habe ich mich mal heimlich still und leise in die "Mens Night" geschlichen und mir den Film schon vor dem Release heute angeschaut.


Tobey Marshall ist Rennfahrer und Garagen-Besitzer. Insbesonder Tuning Cars haben es ihm und seinen Freunden angetan und solche bringen sie in ihrer Werkstadt am liebsten auf Vordermann.
Doch leider steht die Garage vor ihrem Aus. Denn trotz des Preisgeldes des ein oder anderen illegalen Straßenrennens kann Tobey den Kredit für die Garage kaum noch bezahlen.

Da taucht sein alter Rivale Dino Brewster bei ihm auf der Matte auf. Dino hat es geschafft und ist erfolgreicher Rennfahrer geworden, doch jetzt braucht er Tobeys Hilfe. Er hat irgendwie die Finger an den Shelby Mustang bekommen, an welchem Carroll Shelby vor seinem Tod gearbeitet hat - und Tobey soll ihn fertigstellen. 25% Anteil am Verkaufspreis des fertigen Wagen sind ein zu verlockendes Angebot und Tobey und seine Freunde richten den Wagen erfolgreich her.

Bei der Verkaufspräsentation gibt es Interessenten, doch diese wollen den gewünschten Preis - 3 Millonen Dollar nur bezahlen, wenn sie von der Geschwindigkeit des Mustang überzeugt sind. Tobey holt das best mögliche aus dem Wagen heraus und besiegelt damit den Deal - 2,7 Millionen Dollar.

Doch Dino ist in seinem Stolz gekränkt und fordert Tobey zu einem folgenschweren Rennen heraus - es geht um den gesamten Verkaufspreis des Mustangs.
Dino, Tobey und sein "kleiner Bruder" Pete steigen in die drei illegalen Koenigsegg Ageras und racen um das Preisgeld. Doch Dino scheint zu verlieren und fährt härtere Geschütze auf. Er touchiert Pete und schickt diesen in flammen aufgehen in die Luft - und in den Tod. Danach verschwindet er von der Szene.

Tobey geht für den Totschlag an Pete für zwei Jahre ins Gefängnis. Er ist der einzige der weiß, was während des Rennens passiert ist, doch niemand schenkt ihm Glauben. der dritte Wagen ist wie vom Erdboden verschwunden und Dino hat ein doppeltes Alibi.
Nach seiner Entlassung sinnt Tobey nur auf eines - Rache. Und darauf, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Für Pete.


"Need for Speed" bringt genau das auf die Leinwand, was es verspricht.
Schnelle Auto, illegale Straßenrennen, Verfolgungsjagden mit der Polizei - alles was man bereits aus dem Videospiele Klassiker schon kennt.
Wer die unterschiedlichsten Games gespielt hat, fühlt sich bei der ein oder anderen Szene wahrscheinlich auch sehr stark an Elemente aus dem Spiel erinnert. Wären da die Verfolgungen mit der Polizei oder auch die getunten Autos. Das ein oder andere hat man vielleicht virtuell selbst schon mal zu Schrott gefahren. Auch die Rennstrecken scheinen teilweise doch an Tracks aus den Spielen angelehnt worden zu sein. Gute Arbeit für eine Spieleverfilmung!

Dazu wird eine sehr leichte und einfache wenn auch irrsinnig berauschende Story geliefert. Denn den Frust und den Schmerz den Tobey (Aaron Paul) nach Verlust seines besten Freundes mit sich trägt kann man zu beinahe jeder Zeit spüren. Die Handlung ist dabei nicht unbedingt tiefgehend und hintergründig allerdings für einen action geladenen Racing Film auf jeden Fall ausreichend und bestens verpackt.

Worüber man sich nicht allzu viel den Kopf zerbrechen sollte sind natürlich sämltiche Stunts und Special Effects mit denen der Film auffährt. Ob die ein oder andere Szene so in "Realität" stattfinden könnte bleibt natürlich zu bezweifeln. Aber genau darum gehen wir für solche Dinge doch ins Kino - um uns das unmögliche und phantastische anzusehen ;)

Was dem Film nochmals einen wirklich schönen Charme gibt, sind die durchwegs unterhaltsamen und witzigen Charaktere. Das ganze Team rund um Tobey hat so seinen Charmen und bringt damit wirklich auch ein bisschen Esprit in den Film.
Und wer Aaron Paul in "Breaking Bad" schon mochte, der wird ihn auch hier mögen.

Ein kleiner Hinweis zum 3D des Filmes. War diesmal wirklich in der ein oder andern Szene witzig und interessant umgesetzt. Hin und wieder hat man beinahe das Gefühl wirklich in einem der Wagen zu sitzen. Allerings immer noch kein MUST für einen Kinofilm. 2D hätte wohl genauso gereicht.

"Need for Speed" bringt nicht mehr und nicht weniger auf die Leinwand als man erwarten kann. Schnelle Action, kurzweilige Unterhaltung und ein Verlangen nach Geschwindigkeit. Wer mit dem Auto im Kino war, sollte danach wohl lieber zweimal auf den Tacho schauen. So manche Gerade kann dann schon mal dazu verlocken ein wenig aufs Gas zu steigen.
Und als hätte die (reale) Polizei gerochen welchen Film ich im Kino gesehen habe - am Heimweg direkt in eine Großkontrolle gefahren. Aber natürlich ohne Strafzettel auch wieder raus ;)

N9erz

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