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Mittwoch, 19. März 2014

900 Meilen - Dazwischen nur Zombies

Wieder eine Leserunde die mein Aufsehen erregt hat!
Eigentlich wie ich mein eBook zu Katzendämmerung erhalten habe war im Anhang der Mail eine Vorschau auf "900 Meilen". Nach kurzem Blick darauf war schnell klar - auch das könnte wirklich interessant werden, immerhin geht es um Zombies und Horror/Thriller, dass kann eigentlich nicht falsch sein.
Als dann auch noch die Leserunde auf Lovelybooks gestartet wurde musste ich natürlich auch mit von der Partie sein und - Jackpot - wieder dabei!


Eigentlich war es ein ganz normaler Tag. John sitz auf Dienstreise in New York in einem langweiligen Meeting als sich plötzlich alles verändert. 
Ein Kollege erhält eine rätselhafte Nachricht, die Toten sollen wieder zum Leben auferstehen, doch das Internet birgt keine Bestätigung dafür - noch nicht. Die kryptische Nachricht wird als Witz abgetan, der schneller als gedacht doch zur Realität wird.

Denn auf der Straße lauern bereit die ersten Untoten und sie wollen wie immer nur eines: Fressen. Nur wenige Stunden später ist alles mehr als wirklicher Wahnsinn. Die Straßen sind überflutet von den Zombies und kaum ein Ausweg aus New York scheint noch sicher. Doch John muss hinaus aus der Stadt, denn seine Frau ist schwanger und könnte jeder Zeit sein Kind zur Welt bringen. Er muss nach Hause - doch das ist stolze 900 Meilen entfernt.

Kurzerhand findet John sich einen Partner auf dem Weg Richtung Atlanta. Kyle, ein Ex-Soldat, und er machen sich auf - auf eine lange Reise.


"900 Meilen" ist ein Zombie Thriller wie er sein muss. Hart, unbarmherzig und immer auf Herzschlag Niveau. Es gibt keine Verschnaufpause, in jeder Ecke kann die nächste Bedrohung lauern. Noch dazu weiß man nie wem man vertrauen sollte - denn jeder kämpft um sein eigenes nacktes Überleben.

Die Geschichte startet mitten hinein, kein langes drum herum gerede, es geht sofort einfach draus los. Keine lange Einleitung die eh nur überflogen wird - es wird sofort harte "Realität" vorgetragen. So unbarmherzig und unschön eine solche Apokalypse sein kann, so ungeniert wird hier genau das transportiert. Seien aus kleine Flüche oder die nackte Verzweiflung zwischendurch. Alles wird einfach zu Papier gebracht ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. 
Doch genau das macht "900 Meilen" aus. Diese Ehrlichkeit und dieser klare und blanke Horror einer einzelnen Person den man als Leser förmlich spüren kann.

Die Charaktere der Geschichte sind wirklich wunderbar dargestellt. Man "weiß" sofort für wen man Sympathie empfinden soll (und auch definitv kann!) und wem man wohl besser nicht über den Weg trauen sollte. Die beiden Hauptcharaktere habe ich auf jeden sofort in mein Herz geschlossen. Mit ihrer Art und ihrem Handeln wirken sie so real und aus dem Leben gegriffen. Man könnte sich in der Apokalypse wahrscheinlich keine besseren Team-Partner als die beiden vorstellen. (Außer natürlich Daryl Dixon aber das steht hier nicht zur Diskussion.)

Die Zombie Problematik und ihre Herkunft sind zu keiner Zeit Thema - die Dinger sind einfach da und müssen irgendwie vernichtet werden. Auch mal angenehm nicht die unterschiedlichsten Theorien von Virus bis Bakterium oder was ich sonst noch alles möglich sein könnte. Es ist einfach egal, die Toten stehen wieder auf und das zählt.

Ich habe es wirklich genossen diese Gefühlsachterbahn von blanker Verzweiflung und Ansgt bis hin zu hoffnungsvoll und adrenalinbetrankt zu durchleben. Ein Zombie Thriller der definitiv nicht lange weggelegt wird, weil man ihn einfach fertig lesen muss!


N9erz

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