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Sonntag, 16. Februar 2014

Süßer Tod - Rache oder doch Schuldbefreiung?

Oh ja wie ich Abverkauf liebe!
Insbesondere auch dann, wenn er in die Buchhandlungen überschlägt und alle Mängelexemplare herausgeholt werden.
Dann heißt es natürlich heftig stöbern und die Gustostückerl heraussuchen!
Diesmal hab ich wieder mal richtig zugeschlagen und unter anderem "Süßer Tod" von Sandra Brown ergattert.
Hatte ich davor schon im Auge und jetzt schon gelesen.


Es hätte der entscheidende Tag für ihre Karriere werden können. Die Journalistin Britt Shelley hat angeblich die große Story am Haken, zumindest wenn sie einem alten Freund glauben soll. Denn der muss ihr unbedingt etwas erzählen.
Doch anstatt mit der großen Titelgeschichte auf Papier aufzuwachen, läuft plötzlich alles anders als erwartet. 

Britt wacht im Bett neben ihrer Quelle Jay auf - doch der ist tot. Wie sie in das Bett gekommen ist und was sich am Abend zuvor zugetragen hat weiß sie nicht. Ihre kompletten Erinnerungen enden knapp nach dem Verlassen der Bar. 
Schnell wird die junge Journalistin zur Zielscheibe. Ihre Erklärung, dass sie mit K.O. Tropfen beeinflusst worden sein muss, interpretiert die Polizei nur als laschen Rettungsversuch.

Also Britt dann über Nacht auch plötzlich aus ihrem Appartment verschwindet, bestätigt dies die Vermutungen der Polizei nur, dass die Journalistin in den Mord verwickelt ist.
Doch dass Britt in der Nacht selbst Opfer einer Entführung geworden ist weiß zunächst niemand.
Doch ihr Entführer, Raley Gannon, will ihr nichts Böses - er hat eine ähnliche bereits verjährte Geschichte zu erzählen und fühlt sich in seinem lang gehegten Verdacht bestätigt.

Gemeinsam versuchen sie die Beweise für Raleys Verdacht aufzudecken. Doch dabei geraten sie in das Visier sehr mächtiger Feinde.


"Süßer Tod" hat mich recht leicht und dauerhaft an seine Seiten gefesselt, was allerdings nicht ganz so fesselnd war, war der Thrill.
Das Buch liest sich wirklich wunderbar leicht und schnell und bietet auch schöne unterhaltsame Stunden. Für einen richtigen Thriller hat mir allerdings ein wenig die atemraubende Spannung gefehlt.

Die Geschichte beginnt noch mit dem ein oder anderen sehr guten Paukenschlag und Twist. Ich muss voraus nehmen, dass ich den Klappentext nicht nochmals gelesen habe bevor ich mit dem Lesen begonnen habe. Darum waren zu Beginn schon einige AHA-Momente für mich drinnen. (Die allerdings der Klappentext zumindest teilweise vorweg genommen hätte.)
Danach befindet man sich allerdings in einer bewährten Art Detektivstory. Die Vermutungen sind da und alles scheint in den Gedanken der zwei Protagonisten Sinn zu ergeben, doch die Beweise fehlen und müssen beschafft werden. Dagegen hat doch anscheinend jemand Anderes etwas dagegen und versucht die Aufdeckung zu verhindern.
 Ein Wettspiel mit der Zeit, gegen die Verdächtigen und die Polizei.

Wenn man allerdings durchdachte und vernetze und kurzfristig wirklich komplexe Verbindungen zwischen drei scheinbar nicht mit einander zusammen gehörigen Geschehnissen sucht, dann ist man bei "Süßer Tod" auf jeden Fall richtig.
Denn die mit Intrigen, Verrat und Mord gespickte Geschichte bietet davon doch einiges.

Unterhaltsame Spannungsliteratur (mit zu wenig Spannung für einen wirklichen Thriller) aber trotzdem gelungene Lesestunden. Für Leser, die den richtigen Nervenkitzel suchen allerdings nicht wirklich das Richtige.


N9erz

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