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Samstag, 8. Februar 2014

Ich, Frankenstein

Es war mal wieder Zeit für ein bisschen Fantasy im Kino.
Also Karten gekauft und ab in "I, Frankenstein".
Die Erwartungen waren schon vor Beginn nicht sonderlich hoch, ob zumindest diese erfüllt wurden?



Dr. Frankenstein hat es geschafft! Er hat ein Monster aus erschaffen, zum Leben erweckt aus unterschiedlichen Leichen. Doch dann weist er es zurück - ein großer Fehler. Als Buße tötet Frankensteins Monster die Frau seines Schöpfer und lässt seinen Erschaffer so lang hinter ihm herwandern, bis er in den eisigen Länden des Nordens erfriert.
Danach wandert Frankenstein einsam und ohne Ziel auf der Erde herum.

Doch plötzlich wird Naberius, ein Prinz des Dämonenreiches, auf Frankensteins Monster aufmerksam. Mittels seiner Hilfsdämonen versucht er das Monster gefangen zu nehmen, doch zwei Gargolyes können dies gerade noch verhindern.
Von der Gargoyle Königin Lenore erfährt er, das seit Jahren ein Krieg zwischen Dämonen und Gargoyles herrscht, zum Schutze der Menschen.
Doch Franksteins Monster, der den Namen Adam von Leonore bekommt, will an diesem Krieg nicht teilhaben und verschwindet. Er stellt sich den Dämonen alleine und kämpft gegen sie, wo er kann.

Doch eines Tages wird er wieder von den Gargoyles aufgesammelt. Auf seiner Jagd gegen die Dämonen wir ein Mensch getötet. Dadurch bekommt der Dämonen Prinz Naberius wieder Wind davon, wo sich Adam aufhält. 

Doch warum hat es Naberius auf das Monster abgesehen? Können die Gargoyles die Gefangennahme von Adam verhindern? 





"I, Frankenstein" ist ein Fantasy Film, bei dem man wahrscheinlich ohne viel Erwartung ins Kino geht. Ein bisschen Kämpfen zwischen Gut und Böse, ein wenig Dramaturgie um das arme einsame Monster, aber viel mehr erwartet man sich wahrscheinlich auch nicht von dem Film.

Viel mehr bekommt man auch nicht. Die Geschichte ist relativ langwierig und unaufregend. Beinahe schon läppisch wie sich die Wege der Gargoyles, Dämone und Frankenstein/Adam wieder treffen. Wirkliche atemraubende Spannung kommt selten auf.
Die Story an sich gibt auch nicht sonderlich viel her. Ein bisschen herumsuchen nach Frankensteins Monster hier, ein bisschen Dr. Frankensteins Aufzeichnungen hinterherjagen hier und ein bisschen Dämonen verkloppen dort. Kein Aufreger aber einfaches Folgen fürs (ausgeschaltete) Hirn.

Was man allerdings bekommt, sind schöne Fantasy-Film Momente. Wenn die Seelen der Dämonen in die Hölle hinabfahren oder die Seelen der Gargoyles in den Himmel aufsteigen sieht man ein wunderbares Farbenspiel über die Schlachtfelder ziehen. Nicht aufregend, aber wenigsten ansehnlich.

Komischerweise hat der Film eine sehr starke Ähnlichkeit zu Underworld. Wer hätte das gedacht, bei selben Screenwriter. Stellenweise fühlt man sich allerdings fast schon zu sehr an Underworld erinnert. Manche Settings scheinen beinahe kopiert worden zu sein. Ein wenig langweilig, gerade weil die Welt der Fantasy so viele Möglichkeiten bietet.

Wer sich einen Film alla "Underworld" (allerdings nicht die Qualität des ersten Teils, eher einer der Nachfolge-Filme) oder auch "Abraham Lincoln - Vampierjäger" ansehen will, der ist bei "I, Frankenstein" im richtigen Kinosaal gelandet. Alle anderen werden wahrscheinlich kaum zufriedengestellt.

3 von 5 Neuner

N9erz

1 Kommentar:

  1. "Abraham Lincoln - Vampierjäger" fand ich ganz nett und irgendwie saukomisch! xD Und "I, Frankenstein" wollte ich auch noch unbedingt anschauen. Danke für deine tolle review! :)

    Liebe Grüße

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