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Donnerstag, 23. Januar 2014

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Endlich wieder Kino-Stuff! Die Film Auswahl für meinen Geschmack war in letzter Zeit leider relativ lau aber schön langsam geht es wieder los mit den großen Blockbustern auf der Leinwand.
Darum gehts jetzt erst Mal an mit "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty".

Wer ins Kino gehen will und sich aber kein wirkliches Drama reinziehen will aber auch gerade keine Lust hat auf extreme Lachflashs der ist hier definitv richtig! Den Walter Mitty ist die perfekte Mischung!



Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv des Life-Magazins und lebt ein ruhiges und stilles Leben. Auch beziehungstechnisch läuft es bei ihm nicht ganz so wie er gerne möchte, traut er sich doch nicht wirklich seine neue Kollegin Cheryl anzusprechen. In seinen Tagträumen durchlebt der die actionreichsten Verfolgungen und stellt sich ein Leben vor, wie er es gerne hätte. Doch zumeist verschafft ihm das nur komische Blicke seiner Mitmenschen.

Wäre das nicht schon genug Problematik in Walters Leben, so wird das Life Magazin zudem auch noch eingestellt und nur mehr als Online Ausgabe erscheinen. Das bedeutet große Verantwortung, denn er muss das Foto für das letzte Cover ausarbeiten. Einen der Shot des legendären Fotografen Sean O’Connell, doch gerade dieses Foto ist verschwunden.

Nicht dass Walter seinen Job wahrscheinlich sowieso verlieren wird, so hat er noch nie in seiner Karriere ein Negativ verloren. Darum macht er sich auf die wundersame Reise quer durch die Welt um Sean O’Connell zu finden, denn nur er weiß, was auf dem letzten Negativ abgelichtet war.
Doch so einfach ist es nicht Sean O’Connell zu finden, denn dieser ist stets auf der Reise quer um den Globus um das nächste perfekte Foto zu finden.
So macht sich Walter auf eine abenteuerliche Reise mit der Jagd auf das letzte Cover.


Schwer zu beschreiben, was Walter Mitty wirklich für ein Film ist. Ist er zu wenig dramatisch um wirklich ein philosophischer Film über das Leben zu sein, so ist er doch zu tiefgründig um als reine Komödie durchzugehen. Eine gute Mischunge aus beidem (vielleichte eine Dramödie) aber nichts wirklich.

Gerade zu Beginn des Filmes bieten sich allerlei witzige Szenen wenn Walter einfach direkt aus seinem Leben in einen Tagtraum abrutscht und dabei schon mal im Stile des Silver Surfers durch die Straßen gleitet oder einfach mal den Boss im Lift vermöbelt. Gerade dadurch, dass diese Tagträume überhaupt nicht für den Zuseher erkennbar sind (erst im Nachhinein sieht man ihn jedes Mal "aufwachen") macht das ganze wirklich unterhaltsam. Denn in so mancher Situration würde man sich wahrscheinlich auch wünschen einfach so reagieren zu können wie man gerade möchte.

Richtig selbstfinderisch wird dann Walter Mittys Trip auf der Suche nach Sean O’Connell. Reist er doch spontan von Grönland über Island bis zum Himalaya (und das wie scheint in kürzester Zeit) nur um dieses eine letzte Negativ zu finden. Dabei gibt es nicht nur die eine oder andere Überwindung für Walter sonder auch so manche wunderschöne Landschaft zu betrachten. 
Die zweite Hälfte könnte ohne die Vorgeschichte beinahe schon als kleine Naturdokumentation durchgehen. Die gelieferten Bilder sind definitiv gewaltig und überwältigend. 

Wer als auf auf der Suche nach einem unterhaltsamen Film mit etwas Philisophie ist und dabei von einer kleinen Liebesgeschichte (die wirklich allerliebst und nicht aufdringlich ist) auch nicht abegneigt ist, der muss sich definitv Walter Mitty anschauen!
Also Kinotickets kaufen und ab vor die Leindwand!

N9erz

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