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Dienstag, 31. Dezember 2013

Rise of the Governor - The Walking Dead Roman

Walking Dead steht im Midseason Break der vierten Staffel und um die Wartezeit zu überbrücken habe ich mir (schon bevor ich die erste Hälfte der vierten Staffel gesehen habe) endlich mal den Roman zu Gemüte geführt.

Der Roman dreht sich voll und ganz um eine Person aus der Serie, die ich persönlich immer verabscheut habe - den Governor. Doch unter anderem genau deswegen wollte ich ihn lesen, vielleicht um diesen Typen endlich mal zumindest ein wenig verstehen zu können.


 Wir steigen mitten in der Apokalpse ein. Die Zombies sind ausgebrochen und alle sind auf der Flucht nach Atlanta - der Safe City.
Genauso Philip mit seiner Tochter Penny, sein Bruder Brian und deren Kumpel Nate. Zu viert haben sie sich auf den Weg nach Atlanta gemacht und hoffen dort die Erlösung von der ausgebrochenen Seuche zu finden.

Doch der Weg nach Atlanta ist steinig und lang. An allen Ecken und Enden warten Beißer (im Original Walker - viel cooler) nur auf Frischfleisch. Wäre das schon nicht schlimm genug muss natürlich auch noch ihr Wagen liegenbleiben. Doch Glück im Unglück finden die vier sich mehr oder minder zurecht und schaffen es bis in die Stadt. 
Doch das Bild, dass sie erwartet ist definitv nicht das, was sie erhofft haben. Denn auch Atlanta wurde längst von Zombies überrannt und ist alles - außer sicher.

Auf der  erneuten Flucht ins Ungewisse stößt das Quartett auf andere Überlebende und so scheint zumindest kurzfristig ein sicherer Hafen gefunden zu sein.
Doch die neue Wohngemeinschaft währt nicht ewig und die vier wollen einfach nur mehr raus aus Atlanta, einen Platz finden, wo insbesondere die kleine Penny wieder in ein "normales" Leben so weit es überhautp möglich ist finden kann.

Doch selbst wenn sie dieses finden, so gibt es neben den Walkern noch andere die ihnen ihre neue Heimat wegnehmen wollen. Und diese Leute kommen nicht um zu verhandeln. Sie wollen ihr Haus und werden dafür über Leichen gehen.


Walking Dead der Roman beschäftigt sich mir der Vorgeschichte des Governors und seiner kleinen Tochter. Wie Liebhaber der Serie wissen (ACHTUNG SPOILER für alle die die Serie nicht sowieso kennen) kann er seine kleine Penny leider nicht retten. Der Roman zeigt hierzu wie er versucht, seine restliche Familie zu retten und daran zerbricht es nicht zu schaffen.

Doch so sehr er eigentlich der liebende Vater sein will, genauso sehr vergisst er im Anblick der Zombiebedrohung was seine kleine Tochter wirklich brauchen würde. Denn anstatt sich intesivst um sie zu kümmern und ihr durch die grausamen Zeiten zu helfen schiebt er diese Kompetenz mehr seinem Bruder Brian zu. Selbst entlädt er seinen Frust in dem er lieber an der vordersten Front gegen die Zombies kämpft. 
Genau deshalb scheint es umso schlimmer, als Brian die kleine Penny nicht mehr retten kann. Ihr Vater zerbricht an ihrem Tod und kann sich auch in ihrer neuen untoten Gestalt nicht von ihr lösen.

Doch während man (oder zumindest ich) den Groll gegen Philip hegt weil er seine Tochter so vernächlässigt hat entwickelt man ebenfalls Mitleid für den gebrochenen Vater der nicht Abschied nehmen will.

Das ganze klingt hier allerdings wahrscheinlich etwas tiefgründiger als es im Buch selbst erscheint. Denn in Wirklichkeit sind alle diese Emotionen nur minimals zwischen den Zeilen angekratzt. Wer nicht genau hinliest der wird vielleicht gar nicht mitbekommen, wie Philip seine Tochter immer wieder abschiebt.
Eher liest man sich durch eine Reise zu Zeiten der Zombieapokalypse. Eher flach und ohne wirklichen Hand und Fuß.

Erst gegen Ende kommt dann der große Paukenschlag der einem sogar kurzfristig so richtig den Mund offen stehen lässt. Zu viel will ich nicht verraten, aber glauben wir die ganze Zeit wirklich zu wissen wer der zukünftige Governor ist?
So wendig das Ende ist, so viele teilweise seltsame Fragen (insbesondere im Bezug auf die Serie) hat das Buch in mir aufgeworfen. Ob der zweite Teil der Romane das klären kann ist allerdings fraglich.

Walking Dead der Roman ist sicherlich eine interessante wenn auch ganz andere Vorgeschichte zu dem Governor als ich sie erwartet habe. Lesenswert auf Grund der letzten Kapitel allerdings auf jeden Fall. Den Anfang muss man einfach durchstehen.

N9erz

PS: Um noch etwas auf die Verbindung Buch und Serie einzugehen. Wer sich die vierte Staffel ansieht und das Buch gelesen hat, der hat insbesondere in einer Folge einen sehr extremen Flashback. Macht kurzfristig den Anschein als wären ihnen die Ideen ausgegangen und sie haben die Vergangenheit des Governors einfach mal ZIEMLICH ähnlich in die Gegenwarte der Serie transformier...

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