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Montag, 5. August 2013

The Conjuring - Die Heimsuchung

Geschichten die ins Kino kommen und dabei auf einer wahren Begebenheit basieren sind meistens nicht unbedingt die schönsten. Zumeist handelt es sich dabei dann sogar um irgendwelche übernatürlichen Dinge die keiner so wirklich verstehen kann und will.
Warum ich mich dann überreden lassen hab mir "The Conjuring - Die Heimsuchung" im Kino anzusehen weiß ich bis heute immer noch nicht.


1971 - Familie Perron wird finanziell nicht gerade vom Glück verfolgt, trotzdem scheinen sie bei einer Zwangsversteigerung ein Schnäppchen gemacht zu haben und haben endlich ihr eigenes Haus gekauft. Auf den ersten Blick eine wunderbare kleine etwas abgeschiedenere Hütte, die kleinen baulichen Mängel abgesehen. 
Darum ist es auch kaum verwunderlich, als eines der Mädchen bei Versteck spielen einen vernagelten Eingang findet, in einen Keller von dem niemand etwas wusste.

Doch von Tag zu Tag beginnen die wirklich unheimlichen Ereignisse. Der Familienhund Sadie weigert sich das Haus zu betreten, nach seiner ersten und einzigen Nacht vor der Türe wird er tot vor dem Haus aufgefunden. 
Carolyn, die Mutter, erwacht hingegen nach jeder Nacht mit neuen Blutergüssen am Körper.
Eine der fünf Töchter beginnt in dem neuen Haus wieder vermehrt zu schlafwandeln während die andere in der Nacht glaubt aus dem Bett gezogen zu werden.
In der Nacht fallen plötzlich Bilder von der Wand und Carolyn beginnt Geräusche zu hören.

Nachdem die mysteriösen Erscheinungen sich häufen, beschließt Carolyn das renommierten Ermittlerpaar für paranormale Aktivitäten Ed und Lorain zu kontaktieren und um Hilfe zu bitten. 
Doch was die beiden über das Haus herausfinden, scheint die Situation nicht unbedingt zu entschärfen.


 Während Evil Dead noch Aufruhr damit gemacht hat, der schockierendste Film zu sein, den man je gesehen hat (was ja mal so gar nicht gestimmt hat) hat man über "The Conjuring" nur sehr wenig gehört.
Genau das war der Grund, warum ich mich eigentlich dazu überreden lassen habe, den Film anzusehen. Dass ich in Wirklichkeit schon einen Trailer dazu gesehen hatte, der mir eindeutig klar gemacht hatte, dass ich diesen Film garantiert nicht sehen wollte, wurde mir leider erst im Kino wieder bewusst.

"The Conjuring" schafft es mit den wenigsten Mitteln dem Zuschauer eine Gänsehaut auf den Leib zu zaubern. Glaubt man zuerst noch in einem "normalen" Exorzisten Film gelandet zu sein, wird einem schnell bewusst, dass hier wohl keine unrealistischen Schimpftiraden etwas Witz in das ganze bringen werden.

Das Setting versetzt den Zuschauer wirklich zurück in die 70er Jahre, alleine Farbgestaltung, Bild und Ton reichen dabei schon aus um einen gewissen Spuk auf den Film zu legen. Wenn dann auch noch fünf junge Mädchen die unterschiedlichsten Geister zu sehen scheinen ist die Stimmung perfekt.

"The Conjuring" ist definitv kein neu erfundener Horrorfilm, Heimsuchungen haben Horror Fans wahrscheinlich schon zur Genüge gesehen. Und trotzdem wird es hier wahrscheinlich auch den abgehärtesten Horror Fan nicht komplett kalt lassen. Eine schreckliche Kino Nacht war mir auf jeden Fall sicher.

Und eines weiß ich ganz bestimmt: Wenn in nächster Zeit jemand glaubt ungestraft in meiner Nähe klatschen zu können, dann hat er sich damit heftig in den Finger geschnitten...

N9erz

 

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