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Freitag, 16. August 2013

Gruseln im Vergnügungspark - Joyland von Stephen King

Ein Job im Vergnügungspark - klingt für mich in erster Linie verlockend.
Nachdem ich Joyland gelesen habe überleg ich mir das vielleicht doch noch ;)


Devin Jones ist Student und knapp bei Kasse. Darum kommt ihm der Ferienjob in Joyland, einem Vergnügungspark an der Küste von North Carolina, gerade Recht.

Als Aushilfskraft fallen so ziemlich alle Tätigkeiten in seinen Arbeitsbereich. Aufräumen, Fahrgeschäfte lenken und die Kinder als Maskottchen Howie der Hund unterhalten.

Doch was Devin eigentlich den ganzen Sommer hinweg beschäftigt sind andere Dinge. So leidet der Student an einem gebrochenen Herzen, denn seine Langzeit-Freundin Wendy hat ihm per Brief den Laufpass gegegen.

Da kommt es ihm gerade Recht, dass es angeblich in der Geisterbahn Horror House spuken soll, nachdem Jahre zuvor während einer Fahrt ein Mord passiert ist.
Aufgeklärt wurde dieser jedoch nicht und immer wieder berichten Fahrgäste den Geist der Ermordeten gesehen zu haben. Was würde Devin nur dafür geben, den Geist selbst zu Gesicht zu bekommen und den Fall von damals aufzuklären.

Doch seine neugierige Nase bringt den Studenten in unerwartete Schwierigkeiten. Und Dank seiner Nachforschungen zieht er auch noch Annie mit ihrem behinderten Sohn Mike in die ganze Sache hinein...


Stephen King ist ja bekannt für seine schaurig schönen Geschichten. Und ich muss zugeben, da das Buch im Jahre 1973 spielt und das Setting des "alten" Vergnügungsparkes wirklich genial an den Leser gebracht wird war mir schon von Anfang an etwas mulmig.
Alte Fahrgeschäft, bei denen mann sich dann auch noch das knarzende Holz vorstellt bringen schon einen gewissen Gruselfaktor mit sich.

Nachdem dann auch noch der Geist in der Geisterbahn eine Rolle spielt war für mich definitv klar, dass ich so schnell wohl keine Geisterbahn mehr von Innen sehen werden.
Geisterbahnen hab ich grundsätzlich zwar schon immer gemieden (oder wenn mit geschlossenen Augen durchfahren) aber jetzt ist definitv Schluss damit.

Die Geschichte trumpht zwar nicht mit Grausamkeiten oder Schaurigkeiten per Se auf allerdings ist einfach das ganze Rundherum (eine Kleinstadt an der Küste, ein alter Vergnügungspark, Crazy Angestellte,...) schon ausreichend um eine wirklich wunderbar angenehme und anhaltene Spannung zu erzeugen. Der oftmals von Stephen King erwarteten Horror Schocker findet man bei Joyland allerdinsg nicht.

Zeitweise vergisst man durch die "Normalität" und Charakterentwicklung in der Story fast, dass es schlussendlich dann doch um einen Mord (und Geist) in der Geisterbahn geht.

Während die grundsätzliche Geschichte angenehm dahinplätschert und trotzdem überhaupt nicht lange dauert (und definitv dazu führt, dass man das Buch nicht weglegen möchte) so geht das Ende dann überraschend schnell. 
Glaubt man gerade erst wirklich in die Aufklärung der alten Geschichte einzusteigen ist wenige Seiten später schon wieder alles vorbei.

Joyland ist definitv ein Buch für Stephen King Fans aber auch für Fans der Spannung auf Seiten der leichteren Kost was den Gruselfaktor anbetrifft.
Wer sich dazu noch den alten und etwas verstaubten Charme eines Vergnügungsparkes der Siebziger Jahre in Gedanken führen kann, der ist Joyland definitiv richtig.

Also die Richtige Lektüre zur Urlaubszeit.

N9erz

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