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Freitag, 9. August 2013

Captain Jack Sparrow im Wilden Westen - Lone Ranger

Man nehme zwei gut funktionierende Kassenschlager, packe von beiden eine Portion in einen neuen Top und raus kommt - hoffentlich wieder etwas Gutes.
Soetwas in die Art müssen sich die Macher von "Lone Ranger" gedacht haben und haben einfach mal heimlich still und leise Captain Jack Sparrow ein wenig andere Schminke ins Gesicht gepappt und ihn in die Wüste zu einem guten alten Wilden Western gesteckt.


Ein kleiner Junge trifft auf einem Jahrmarkt auf einen alten gebrechlichen Indianer. Eigentlich sollte es sich bei diesem nur um ein "Ausstellungsstück" in einem Museum handeln, doch der Indianer lebt und erzählt dem kleinen Jungen eine längst vergangenen Geschichte.

John Reid, seines Zeichens Anwalt, hat das Glück bei einer der ersten Fahrten der Eisenbahn dabei zu sein. Mit dabei an Bord - Butch Cavendish, ein festgenommener Verbrecher, und Tonto, ein festgenommener Indianer. Doch die Komplizen von Butch schaffen es den Ganoven aus dem Zug zu befreien um gemeinsam wieder Schrecken in der Wüste zu verbreiten.

John Reid zieht darauf hin gemeinsam mit seinem Bruder und den anderen Rangern in die Prärie um Butch wieder hinter schwedische Gardinen zu bringen. Doch leider geraten sie dabei in einen Hinterhalt den keiner der Ranger überlebt.

Doch anscheinend hat das mysteriöse Seelenpferd noch etwas vorgesehen im Leben von John Reid, denn Tonto findet ihn gemeinsam mit dem Pferd und der eigentliche Anwalt ist noch am Leben.
So startet die gezwungene gemeinsame Reise von Tonto und John Reid aber der Jagd nach Butch Cavendish...


Also ich muss zugeben ich bin schon mit gemischten Gefühlen in den Film hineingegangen. 
Ein zwei einhalb Stunden langer Western und das mit Johnny Depp - ob das gut gehen konnte war ich mir nicht ganz so sicher. Außerdem wurde der Film zwar nicht gehypt aber irgendwo trotzdem als Kinohit angepriesen.

Und ich muss leider sagen, meine Befürchungen wurden erfüllt.
"Lone Ranger" ist einfach nur ein normaler Western.
Punkt aus.
Nicht mehr und nicht weniger.
Klar kann man da jetzt sagen, dass das zu erwarten war, allerdings habe ich doch mit etwas mehr Story als der guten alten "die guten Jungs fangen die bösen Jungs" Story gerechnet. Außerdem hatte ich zumindest ein bisschen mehr Witz und Charme erwartet.

Nichts davon ist leider eingetreten. Bereits nach einer Stunde habe ich das erste Mal auf die Uhr gesehen und war etwas gelangweilt vom durch die Wüste reiten und Spuren lesen.
Ich muss zugeben die zweite Hälte war durchaus unterhaltsamer allerdings auch noch lange kein Wunderwerk.
Schlicht und einfach ein Western mit Wüste, Zugverfolgungen, Rangern, Ganoven, lustigen Pferden und noch mehr Wüste.
Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl sowas schon tausendmal (vor Jahren mit meinem Opa vor dem Fernseher) gesehen zu haben.

Was den Film für mich zusätzlich eigentlich mehr ruiniert als gerettet hat ist die Rolle von Johnny Depp. Ich war schon kein großer Fan der "Fluch der Karibik" Filme doch war hier seine Rolle als Jack Sparrow noch etwas erfrischend Neues und dem Film angepasstes. In "Lone Ranger" wirkt es allerdings wirklich so als hätte sich Jack Sparrow in die Wüste verirrt und sein Schiff verloren.
Tonto erinnert extrem an Jack Sparrow und das nur mit minder gutem Erfolg. Die Charaktere sind sich zu ähnlich und passen in dieser Form einfach nicht in den Wilden Westen. 
In meinen Augen leider ein Griff ins Klo.

"Lone Ranger"scheint irgendwie ein Versuch gewesen zu sein keinen neuen "Fluch der Karibik" in die Kinos zu bringen - aber doch.
Für mich ist das ganze wirklich gescheiter. Die vereinzelten Lacher zum Drüberstreuen lassen mich leider nicht über den gesamten Film hinwegsehen.

Definitv kein Film, den ich nochmal sehen muss...

N9erz

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