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Samstag, 20. Juli 2013

To Fight Monsters We Created Monsters - Pacific Rim

Draußen ist es heiß und hell, also nichts wie ab ins klimatisierte und abgedunkelte Kino.
Wer dabei noch sein Gehirn vollkommen abschalten möchte, der ist wohl bei Pacific Rim im richtigen Film gelandet.


In nicht allzu ferner Zukunft (2020) wird die Welt von kollossalen Alien Monstern angegriffen - den Kaiju. Sie kommen durch den Breach im Meer, eine Verbindung unserers Planeten mit ihrem eigenen Heimatplaneten.

Um gegen diese Monster anzukommen hat die Menschheit ihre eigenen Monster erschaffen - die Jäger. Gigantische humanoide Kriegsmaschinen, gesteuert von zwei Piloten die dabei ihr Gehirne und somit Gedanken verlinken um die Maschine zu steuern.
Anfangs noch effektiv im Kampf gegen die Kaiju, werden die Gegner von Angriff zu Angriff stärker und größer. Die Jäger haben immer mehr ihre Probleme im Kampf gegen die Kaiju und ihre Nachproduktion dauert zu lange um den immer wiederkehrenden Angriffen standhalten zu können weshalb das Jäger-Projekt von den Regierungen eingestellt wird.
Anstelle dessen werden entlang der Meerbuchten riesige Mauern gebaut, welche die Monster vor dem Eindringen in die Städte hindern sollen.

Doch Pentecost will den Abgang der Jäger nicht einfach so hin nehmen, er schmiedet einen Plan und will in der Auslaufzeit der Kriegsmaschinen einen letzten fatalen Angriff mit allen verbliebenen Jägern starten und den Breach vernichten.
Dafür holt er sich Piloten Raleigh Becket wieder zurück an Bord, früherer Pilot der "Gipsy Danger" gemeinsam mit seinem Bruder, der bei ihrem letzten Auftrag im Kampf gestorben war. 
Doch wer wird Raleigh's neuer Co-Pilot? Warum wird die beste Kandidatin Mako Mori nicht als Co-Pilotin zugelassen? Und was hat der Wissenschaftler Newton "Newt" Geiszler mit dem beschädigten aber lebendigen Stirnlappen einens besiegten Kaiju vor?


Wer ins Kino gehen will, die Popcorn (oder Nachos) und Cola genießen will und dabei auf nicht einen einzigen ernsthaften Gedanken an den Film verschwenden will, der ist bei Pacific Rim definitiv im richtigen Film gelandet.
Gigantische Kämpfe Monster gegen Maschine, mit brechendem Metall und aufgeschlitzten Kaijus warten nur so auf den Zuseher.

Zum Drüberstreuen gibt es noch ein Charakterdesign das vor Unterschieden und Klischees nur so strotzt. Wäre da einmal der (nach 5 Jahren) immer noch um seinen Bruder trauernde und im Mitleid schwimmende Raleigh, der knallharte und unanfassbare Pentecoast (der dann irgendwo ja doch auch ein Herz hat), das "kleine" Mädchen Mako, der Besserwisser und Collegeboy Chuck mit seinem überforderten alleinerziehenden Vater Herc (und dem herzallerliebsten sabbernden Hund Max) sowie der Wissenschaftler Newt im Tony Stark Verschnitt und sein zahlenverliebter Gegenspieler Gottlieb der an nichts als die Mathematik glaubt.
Ein Cast der wirklich bunt, unbekannt und wunderbar unterhaltsam im Film verstrickt wird. Nicht zu vergessen dabei auch die kleinen Einblicke in die Hong Konger Mafia mit dem einäugigen Hannibal Chau und seinen goldenen Schuhen.

Ein Film zum Abschalten und einfach nur aufs Maul hauen (den Monstern natürlich).
Was mich allerdings zum Schluss erheblich gestört hat ist die Dummheit mit der (in diesem Fall leider) die Frau dargestellt ist. Eine Person die keinen Puls mehr hat zu drücken und zu schütteln bis sie wieder am Leben ist - Naja. China hat wohl noch nicht so viel von Erste-Hilfe und Wiederbelebung gehört aber es scheint ja auch so zu funktionieren ;)

Ein Film alla Transformer trifft das Cloverfield Monster.
Aber: "Today We Are Cancelling The Apocalypse!"

N9erz

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