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Sonntag, 30. Juni 2013

Brad Pitt gegen die Zombies - World War Z

Wochenende war wieder Kino-Time!
Denn wenn ein Zombie-Streifen auf die Leinwand kommt, dann muss ich den natürlich gesehen haben. Auch wenn Brad Pitt darin die Hauptrolle spielt, aber wir wollem dem sonst so angeschmachteten Loverboy mal die Chance gegen Zombies lassen. Immerhin besteht ja vielleicht die Möglichkeit, dass er auch zu einem wird ;)


Irgendwie die selbe Geschichte wie in jedem Zombiefilm und trotzdem wird sie nicht wirklich langweilig.
Auf der ganzen Welt beginnen Personen anscheinend grundlos andere Menschen anzufallen und zu beißen, diese wiederum verwandeln sich ebenfalls in lebende Tote und der Teufelskreis hat begonnen.
Binnen kürzester Zeit is ein Großteil der Weltbevölkerung davon betroffen und überall wird Katastophenstatus ausgerufen.

Gerry Lane (Brad Pitt) als ausgetretener Staatsangestellt wird inmitten der Katastrophe wieder kontaktiert - er soll der Regierung dabei helfen den Ursprung der Katastrophe ausfindig zu machen und eine Rettung zu finden. Die Bezahlung dafür: Seine Familie wird auf einem sicheren militärischen Kriegsschiff beschützt.

So begiebt sich Gerry auf eine nervenaufreibende Reise um die Welt um gegen die Zombie-Pandemie anzukämpfen.


World War Z hat einiges geschafft was ich schon lange nicht mehr im Kino erlebt hab. 
Selten hat ein Film in mir solche nervenaufreibenden Zustände hervorgerufen wie dieser. Insbesondere keine anderen Zombiefilme. Denn man scheint mitten drinnen zu sein in der Katastrophe. Man kann niemandem vertrauen, weiß nicht was einen hinter der nächsten Ecke erwartet und ob man die nächsten Minuten überhaupt noch überleben wird. Ein Wettlauf mit der Zeit und für das Überleben. 
Die Szenerien sind gerade auf Grund ihrer Masse an Statisten so realitätsnah und bringen den Zuschauer in ein Stadiom der Desorientierung der Sonderklasse.
Bis zum Schluss fiebert man ob und wie der "Held" Brad Pitt die Lage unter Kontrolle bringen kann oder nicht.

Allerdings wirklich nur bis zum Schluss. Denn hier hört sich der "Spaß" dann leider auf. Da ich euch nicht verraten will, wie der Film genau ausgeht kann ich euch nur so viel sagen. 
Nach Beklemmung und Nervenkitzel erwartet einen das vollkommen strahlende Ende, welches irgendwie dann doch so gar nicht zum Film passt.
Hätte ich die letzten geschätzten 5 Minuten des Filmes nicht gesehen wäre ich total überzeugt von dem Film gewesen. Das Ende ruiniert ihn in meinem Augen dann ein wenig.
Denn nach so einem Nervenaufwand wäre durchaus ein etwas beklemmenderes Ende auch möglich gewesen als den extremen "Weltretter" raushängen zu lassen. Aber Brad Pitt scheint doch in jedem Film strahlen zu müssen.

Was auch teilweise auffällt (aber nicht unbedingt so negativ gesehen werden muss): Es ist ein Zomiefilm und diese schreien zumeist doch ein wenig nach Blut und Gedärmen. Die Ansätze dazu wären vorhanden, allerdings scheint man beim Dreh vor Angst aus Blutspritzern immer die Kamera von der Szenerie weggedreht zu haben. Denn kaum eine wirklich grausliche Szene ist in dem Film auszumachen.
Nicht jeder Zombiefilm muss vor Blut nur so überlaufen, aber das ein oder andere kleine Fleckchen hätte durchaus gut reingepasst ;)

N9erz

PS: Nur so als kleine Information für alle die sich für den Zusammenhang der Buchvorlage (Operation Zombie - Wer länger lebt, ist später tot) interessiert: In dieser gibt es den Protagonisten Gerry Lane überhaut nicht, da das Buch als Nachberichtserstattung nach dem World War Z angelegt ist.

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