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Donnerstag, 23. Mai 2013

Kalter Drogenentzug in einer verlassenen Waldhütte - Evil Dead

Einmal habe ich mich wieder darauf eingelassen mir einen Horror Film im Kino anzusehen.
Hin und wieder ein bisschen Grusel kann ja eigentlich dann auch wieder nicht schaden.
Solange es eine Hand oder einen Arm gibt in den man sich verbeißen kann ;)


Die Story beginnt wie so viele andere auch. 5 (mehr oder weniger) Jugendliche fahren in eine abgelegene Hütte im Wald. Grund dafür: Mia soll durch einen kalten Entzug und das ohne Ausweg da sie schon einmal beinahe an einer Überdosis gestorben ist.

Die Hütte ist weitestgehend intakt, allerdings stinkt es erbärmlich. Im Keller finden die Fünf ein Bild des Grauens. Jede Menge tote geopferte Katzen, eine Brandstelle und ein ein altes Buch auf einem Altar. Alles schreit nach Hexenkult.

Eric kann es nicht lassen und nimmt das Buch mit. Trotz unzähler mysteriöser Warnungen in dem Buch liest er daraus laut vor...
Keiner der Fünf ahnt was er damit losgelassen hat. Doch Mia versucht mit dem Auto zu flüchten und überfährt dabei ein beinahe ein altes Dämonenmädchen, dass danach von ihr Besitz ergreift. So nimmt das Grauen seinen Lauf und bis zum Ende des Tages sollen alle sterben...


Naja ob es sich dabei dann wirklich um das Grauen schlecht hin handelt bin ich mir nicht ganz so sicher. Das Filmplakat verspricht ja so einiges, gehalten wird dabei leider (oder zum Glück - je nach Betrachtungsweise) nicht viel.

Im Grunde ist Evil Dead ein Remake aus dem Jahre 1981. Das Original kenne ich leider nicht aber das Remake ist nicht gerade der Burner. Handelt es sich doch in irgendeiner Form wieder um einen Horror Film in dem Jugendliche (Klischee 1) in einem Wald (Klischee 2) in einer verfallenen Hütte (Klischee 3) von unbekannten Dämonen besessen werden (Klischee 4) und alle bis zum Ende des Tages sterben sollen (Klischee 5).
Lässt man dabei noch einen Hund sterben (Klischee 6) dann wird das ganze noch dramatischer ;)

Somit hat der Film nicht wirklich etwas, was man nicht schon aus anderen Horror Filmen kennt. Die Umsetzung davon ist schön blutig (schon beinahe Splatter), ordentlich grausig und ein bisschen psychotisch.
Aber dann doch in keinster Weise der schockierendste Film den ich jemals gesehen habe.

Was ich allerdings wirklich bemerkenswert finde ist die von Jane Levy. Kennt man sie bisher hauptsächlich aus der TV-Serie Suburgatory als zynische und sarkastische Großstadt-Göre die in die Vorstadt zieht, so lernt man sie hier auf eine ganz andere Weise kennen. Nämlich als Junky, von Dämonen besessenen Irren und blutige Kämpderin. Ihre Darstellung der verrückten Mia hat mich stellenweise wirklich sehr fasziniert.

Alles in allem, ein Horrorfilm wie jeder andere, mit viel Blut und Splatter gemischt. Wer dazu noch auf die Schimpftiraden von alten Dämonen steht, des sollte sich Evil Dead wahrscheinlich auf jeden Fall anschauen.

N9erz

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