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Sonntag, 31. März 2013

Das Bieber Fieber war in Wien - der gute "alte" Justin

Ich gestehe!
Nein, nicht das ich ein Justin Bieber Fan bin (so weit kommt es dann doch nicht) aber zumindest, dass ich gestern bei seiner Live Perfomance in Wien dabei war.

Aus "arbeitstechnischen Gründen" war es mir möglich bei dem Spektakel der besonderen Art dabei zu sein. Wer es unbeschadet in die Halle hinein geschafft hat, hat von mir vielleicht einen kleinen aber feinen Eventplaner in die Hand gedrückt bekommen ;)

Doch weg von den Gründen wie ich dort hin gekommen bin und hin zu den Gründen warum ich dort hin gegangen bin!
Ich habe in meinem beinahe Viertel-Jahrhundert auf dieser Erde schon so manches an Konzerten und Festivals gesehen. Doch zumeist waren das immer Events in den härter angesiedelten Musikgenres.
Nachdem ich in meiner Kindheit und Pubertät die Phase der unendlich kreischenden Massenhysterie anscheinend übersprungen habe, dachte ich mir zumindest einmal in seinem Leben sollte man so etwas erlebt haben. Also nichts wie in hin ab in die Stadthalle.

Alleine die Ankunft an der Stadthalle war einen Besuch schon wert. Bereits seit in der Früh campierten Fans vor Stadthalle um ihrem Idol am Abend so nahe wie möglich zu kommen. Eine halbe Stunde vor Einlass war dann auf dem Gesamten Platz vor der Stadthalle kaum mehr ein durchkommen möglich. Überall tummelten sich Fans mit "JB" auf die Wange geschrieben (die ein oder anderen haben dabei nicht bedacht, dass man dabei auf die natürlichen Effekte eines Spiegels Acht geben sollte) und Plakaten in der Hand.

Von innerhalb der Stadthalle sah das ganze in etwa so aus, wie man sich die Zombie Apokalypse in einem Einkaufszentrum vorstellt. Tausende Gesichter gegen Barrikaden und Glaswände gedrängt und alle wollen nur eines: Endlich hinein. Einziger Unterschied zu den Zombies: Die Fans haben den "Verrottungszustand" noch nicht erreicht und ernährten sich statt von Brains wohl eher von Luft und Justin Bieber.

Mit Einlassläuten war dann die Hölle auf Erden losgebrochen. Die ersten Fans stürmten in die Halle ohne Rücksicht auf Verluste, während andere bereits bei Einlass die Tränen in den Augen hatten weil sie das Martyrium vor der Halle überlebt hatten.
Man mag gar nicht glauben, dass es wirklich möglich ist innerhalb von etwas mehr als einer Stunde 15.000 Leuten Einlass in die Stadthalle zu gewähren.

Vorprogramm des guten Herren Biebers war leider nicht, wie eigentlich lange angekündigt, Carly Rae Jepson, sondern der Neo Österreicher James Cottriall. Der gute Mann mag in seinem Leben vielleicht noch nie vor so vielen Menschen (und vor allem Kindern) gespielt haben, allerdings hat er wahrscheinlich auch noch nie vor einer Menge gespielt die so wenig an ihm interessiert war.

Denn nach ihm wartete das lange ersehnte Spektakel. Endlich soll Justin Bieber um 20:20 auf die Bühne kommen. 
Doch leider tut sich da Mal lange Nichts. 
Erst wenige Minten vor 21:00 beginnt ein ominöser Countdown auf den riesen Screens zu laufen. Die letzten zehn Minuten zum Start von Justin sind angezählt. Spätestens jez war der Tinitus auf Grund der enormen Kreischfähigkeiten des Publikums perfekt.

Passend zum Tournamen "Believe" fliegt der junge Justin Bieber auf gigantischen Flügeln aus Keyboard-, Schlagzeug- und Gitarrenteilen auf die Bühne herab.


Danach startet die eineinhalb-stündige Show. Neben Feuerwerken, Glitter, Flammenwerfern und mächtigen Tanzeinlagen beeindruckt vor allem der riesige Bühnenaufbau mit drei Etagen.
An Special Effects mangelt es der Show definitv nicht.

Es wird getanzt was das Zeug hält. Der Justin ist dabei leider auch kein Übermensch, den dem ein oder anderen mag aufgefallen sein, dass auch er nicht tanzen und singen gleichzeitig kann. So half bei den Tanzmoves das Playback stimmlich aus währden zumindest die langsamen Lieder des Biebers Stimmbänder real belastet haben.


Mit im Gepäck hatte er natürlich all seine Hits von "Never say Never" über "Beauty and a Beat" bis hin zu "Boyfriend" und natürlich "Baby"... Oh...

Alles in allem muss man wirklich sagen es war eine durchaus ansehbare Show, ganz egal ob man die Musik mag oder nicht. Die Performance und die Show war aufregend und abwechslungsreich.
Das Auge wurde auf jedenfall befriedigt, vor allem die wirklichen Bieber Fans waren gegen Ende extrem glücklich als sich der Justin dann doch noch seines T-Shirts entledigt hat.

Meine Ohren sind heute allerdings dann doch eher glücklich, dass das Konzert nicht noch länger gedauert hat, ansonsten würde mir das Gekreische wohl jetzt noch in den Ohren hallen.
Solch einen Hype werden ich selbst wohl wahrscheinlich nie miterleben, allerdings war ich zumindest mal dabei.

N9erz

PS: Noch mehr Fotos gibts natürlich wieder unter Volume.at.

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